Future of Web Design London 2013

Genau vor einem Monat hieß es Türen auf in der Brewery in London. 3 Tage Workshops und Vorträge von Experten im Web Design. Der Montag startete für mich mit dem ausgebuchten Workshop “CSS3 Master Class” mit Peter Gasston.  Selectors & Units, Transforms & Animations und Layouts & Media Queries sind nur ein paar der Themen, die wir an diesem Tag behandelt haben. Dienstag und Mittwoch ging es weiter mit vielen Vorträgen verteilt auf 2 Stages. Besonders groß war meine Vorfreude auf die Talks von Peter Gasston, Seb Lee-Delisle, Mike Kus und Lea Verou.

Für mich war es die erste große Konferenz und ich war überwältigt von der Location, dem Catering, der Kaffeeversorgung,  dem durchweg super funktionierendem WLAN und der Steckdosenversorgung und last but not least den Speakern, die auch abseits der Bühnen ein offenes Ohr für jeden hatten. TOP! Da möchte ich wieder hin :)

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Abends wurde dann die Stadt erkundet. Leider hat London seinem Ruf alle Ehre gemacht und es hat viel geregnet. Deshalb ging es nur mit Digicam und Schirm bewaffnet zu den “wichtigsten” Sehenswürdigkeiten. Ich war 1999 auf Klassenfahrt in London, an etwas erinnern konnte ich mich allerdings kaum noch.

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Essen wollte ich unbedingt bei einem guten Inder und bei Wagamama – einer Schnellrestaurantkette für asiatische Gerichte.

Bei dem Inder fiel meine Wahl auf Roots At N1. Es liegt etwas außerhalb vom Zentrum an der Hemingford Road und ist ein schönes schlichtes Restaurant ohne zu üppige Deko und mit sehr freundlichem Personal. Ich kam um 20 Uhr dort an und alle Plätze waren besetzt. Man hat mich um 30 Minuten vertröstet. So schlenderte ich noch etwas durch die Gegend und bewunderte eine bunte Haustür nach der anderen, und da es schon etwas dämmerte und die Bewohner Licht in ihren Wohnungen an hatten, konnte ich kurze Einblicke in dessen Wohnzimmer, Küche oder Arbeitszimmer erhaschen – ich liebe so etwas. Um halb 9 erwartete man mich schon mit eingedecktem Tisch. Ich entschied mich für Pan Seared Duck Breast, Coconut Curry Leaves Flavoured Tomato Sauce mit Naan Brot und dazu ein indisches Bier. Als kleine Vorspeise wurde eine gut gewürzte Kürbiscremesuppe gereicht. Das Essen war wirklich sehr sehr lecker. Wer dort essen gehen möchte sollte auf jeden Fall reservieren. Die Preise liegen für ein Hauptgericht bei £12 – £17.

An zwei weiteren Tagen ging ich nach meiner abendlichen Cityerkundung zu Wagamama. Schon viel von gehört wollte ich es mir nicht entgehen lassen. Am ersten Abend gab es Ginger Chicken Udon und es war meine erste Mahlzeit, die ich komplett mit Stäbchen gegessen habe. Am zweiten Abend entschied ich mich für Chicken Katsu Curry und als Nachtisch gab es diesmal noch Coconut Reika – 3 Kugeln Kokosnußeis mit Mangosauce und gerösteten Kokosflocken. Yummy! Wagamama kann ich sehr empfehlen. Die Preise für ein Hauptgericht liegen bei £8 – £14. Und Grünen Tee gibt es gratis dazu.

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Mein Hotel lag nahe der Brick Lane und am Mittwoch Morgen bin ich ganz früh raus um noch einmal etwas von der Stadt zu sehen. Die Brick Lane ist, wie ich finde, eine der schönsten Gegenden Londons. Im Mittelalter lag hier das Zentrum für die Ziegelherstellung, was der Gegend ihren Name gab und auch ihr Äußeres charakterisiert. Die Gegend war lange Zeit Anziehungspunkt für Immigranten und Flüchtlinge, heute leben hier viele Einwanderer aus Bangladesh, Studenten und Künstler. Um diese Uhrzeit (7 Uhr) war es noch sehr ruhig auf den Straßen, von dem richtigen “Leben” und dem Charme habe ich nichts mitbekommen. Dafür war ich auf Graffiti-Jagd und habe auch ein paar der vielen Kunstwerke entdeckt.

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Leider hatte auch mein London Aufenthalt irgendwann ein Ende und so ging es Mittwoch Abend wieder zurück nach Köln. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und dem Wunsch, dort noch einmal hinzufliegen und mehr von der schönen Stadt zu sehen.

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